Flüchtlingsdebatte: „Hass“

Von Bettina Röhl
Der dynamisierte Hass der Oberschicht auf die Flüchtlingshasser aus der Unterschicht nimmt gefährliche Züge an. Die Gesellschaft ist bedroht, wenn Hass mit Hass beantwortet wird.

Das Wort „Hass“ ist derzeit in aller Munde. Die etablierten Hasser der Flüchtlingshasser überschlagen sich. Sie taumeln im Rausch ihrer rottenartigen zur Schau gestellten maßlosen Selbstüberschätzung.

Der Reihe nach: Wer das Wort „Hass“ googelt und sich einzelne Beiträge wie etwa den einschlägigen Wikipedia-Beitrag durchliest, muss erschüttert sein, was für ein weitgehend unbrauchbares Gefasel zu der aktuellen Hit-Vokabel „Hass“ zusammen formuliert wurde. Viel Psychologie, Philosophie und ein großer Hang, sich selber ins rechte Licht zu rücken, wird sichtbar. Es gibt eine Korrelation zwischen Hass auf der einen und Liebe auf der anderen Seite. Und wie bei der Liebe gibt es gleichsam die exogene und die endogene Form. So gibt es den reaktiven Hass als Reflex auf die Umwelt und den im Charakter quasi eingebauten Hass. Unübersehbar gibt es nicht nur aus aktuellem Anlass eine innige Verbindung zwischen Hass und rechts, sprich einer rechten Gesinnung, wie es schon immer die noch innigere Verbindung zwischen links und Liebe gab und gibt und immer geben wird.weiterlesen →

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