Bericht von der Jubiläums-Pegida Dresden

Ich war gestern bei Pegida, im Schlepptau meine Freundin und meinen Sohn ( 15), der gerade zu Besuch bei mir ist. Der Hinweg über den Postplatz zum Theaterplatz war gesäumt von Polizei aus Niedersachsen und den Gegendemonstranten mit ihren üblichen Plakaten (Herz statt Hetze, Kein Mensch ist illegal,…) und Trillerpfeifen, die sich aber wohl in Anbetracht der Polizei zurückgehalten haben. Ankunft auf dem Platz kurz vor halb 7, es war schon übervoll, wir standen in Höhe des Übergangs von der Schloßkirche zum Schloß, direkt vor dem Café Schinkelwache. Es waren auch viele junge Menschen in unserem Umfeld ( Leute in den 20ern), die mit ihrem Mobiltelefon fotografiert haben. Ein Mann hat seine kleine Freundin hochgehoben. Mit Blick über den Platz sagte sie: Ach du krasse Schexxe. – Es muß wohl überwältigend gewesen sein. Hinter mir stand ein älteres Ehepaar, geschätzt so um die 80 Jahre, denen ich immer mal ein paar Sätze der Redner wiederholen mußte, wenn sie akustisch nicht so gut rüberkamen. Der Mann sagte dann immer zu mir: Jawohl, genau so ist das, das stimmt!

Die kurzen Ansprachen der Gäste aus Tschechien, Südtirol, Polen und den Niederlanden kamen gut rüber.
Die eingespielten Videos waren von uns aus kaum zu sehen, schade, daß war dann sozusagen Leerlauf. Die Trillerpfeifenfraktion war auch weit genug weg, so daß sie kaum akustisch gestört haben. Die Zeit verging relativ schnell und dann hat Frau Festerling Akif Pirinci angekündigt. Schade – das hätte sich PEGIDA sparen können. Dieser Mann bedient, trotz daß er Türke ist, genau die Klischees, die den Medien und Politikern in die Hände spielen. Sein Vorlesen aus seinem Buch war voller Geifer über “die Muslime, die Forderer”, “linksgrün versifft” etc. Kein Wort über die Deutschen, die ihnen dies hier ermöglichen und daß diese Muslime deshalb fordernd sind, weil sie wissen, daß die Forderungen erfüllt werden… Es machte sich dann auch Unmut breit und die Rufe “Aufhören” wurden lauter. Was dann auch zum Glück geschah.
Wir versuchten dann, den Platz zu verlassen, weil meine Freundin nicht mehr stehen konnte (es war schon halb 9). Richtung Postplatz keine Chance, die Ordner haben uns angewiesen, rechts der Semperoper rauszugehen, was wir dann taten. An der Devrientstraße/Am Zwingerteich stand dann eine Gegendemo hinter Absperrgittern, da konnten wir nicht lang. Sie riefen immer wieder “Pegida verpisst euch, keiner vermisst euch”.
Erstes Durchkommen Richtung Ostra-Allee war dann Höhe Medienhaus (MoPo), so daß wir über Umwege heimgekommen sind. Die Zahl 20.000 der MSM kann ich nicht bestätigen, es müssen mehr gewesen sein, ob es 39.000 waren, wie L.B. sagte, kann ich auch nicht sagen.Paul aus Dresden

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