Clausnitz

eulenfurz

Darf man, fragt der Bekannte eines Journalisten kummervoll, nach Clausnitz noch Gedichte schreiben? Clausnitz, der Inbegriff des unautorisierten Bürgerzorns gegen die Zwangsansiedlung der von der Führerin herbeigerufenen anderspigmentierten Glücksritter, das Pogrom der bösen Worte gegen die von Schleppern und Neppern herangekarrten Zöglinge der Asylindustrie inmitten einer dunklen und kalten Nacht des ostdeutschen Winters. Doch, man darf. Elegien auf den Tod der Willkommenskultur etwa:

O düst’rer Gau im Ost des Reichs / erstand inmitten deiner Bürger / als Bösnis keines and’ren gleich‘s / zähnfletschend der Refugeewürger / …

Und natürlich untertänigste Lobhymnen auf die Kanzlerin:

Welch Flor auf deinem Hosenkleid / dein Glanz strahlt durch die Ewigkeit / dein Mitgefühl so welterfüllt / dein Herz dir aus dem Schoße quillt / …

In Clausnitz haben auch AfD-Mitglieder mitgerufen, das gestand die Chefin dieser verruchten Partei vor dem Tribunal der Wahrheitspresse. Diese weiß so kurz vor einigen Landtagswahlen viel Schlechtes zu berichten über…

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