Wer braucht noch den DGB?

Das Heerlager der Heiligen

Die Gewerkschaften als Kämpfer für die Rechte der Ausgebeuteten, was war das einmal ehrenhaft! Selbst Schriftsteller traten ohne sachlichen Grund dem DGB bei, z.B. Günter Grass, man wollte Solidarität zeigen.

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In der alten Bundesrepublik waren alle vom Prinzip der Einheitsgewerkschaft erfüllt. Man schaute voll Grauen nach Frankreich, Italien oder auf die britische Insel: Mal streikten die Lokführer, mal die Schaffner, mal die Stellwerker. Jede Gruppe hatte ihre eigene Gewerkschaft, man streikte nacheinander. Jeder Streik legte das System lahm, der volkswirtschaftliche Schaden war enorm.

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Das wollte man in Deutschland nicht. Die Gewerkschaft sollte alle Arbeitnehmer vertreten, Spartengewerkschaften waren verpönt, die Streikquote minimal. Die Lohnerhöhungen wurden schon im Kanzleramt, bei der „konzertierten Aktion“ festgelegt. Ein System was funktionierte.

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Und heute?

Hat der DGB gegen den Binnenmarkt gekämpft, der die Stellung der in Deutschland arbeitenden schwächt?

Hat der DGB gegen die EU-Freizügigkeit gekämpft? Hat der DGB gegen den unkontrollierten Zuzug…

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