Die Depression bei Müttern und unser Sozialrecht

von Dr. Johannes Resch

Eine Depression ist eine psychische Störung, die durch Lust- und Interesselosigkeit, Unfähigkeit zur Freude und eine Hemmung von Antrieb und Denken gekennzeichnet ist. Folgen sind oft die Vernachlässigung von Alltagsaufgaben und die persönliche Isolation.
Eine solche Störung kann Symptom einer Geistes- oder einer Gehirnkrankheit sein, aber auch eine Reaktion auf körperliche Erkrankungen oder einen Schicksalsschlag, z. B. den Verlust eines geliebten Menschen. All das soll hier nicht erörtert werden.

Die häufigsten Depressionen sind anderer Art. Sie sind lebensgeschichtlich bedingt. Die Ursachen liegen einesteils in prägenden Kindheitserfahrungen und zum anderen in späteren, lang anhaltenden psychischen Belastungen. Meistens wirkt beides zusammen. Es besteht eine Fehlentwicklung der Seele. Diese Störungen werden als neurotische Depression oder depressive Neurose und neuerdings als Dysthymie bezeichnet.
Neurotische Depressionen sind bei Frauen zwei- bis dreimal so häufig wie bei Männern und kommen am häufigsten im mittleren Lebensalter vor (etwa zwischen 20 und 50). Sie sind heute besonders häufig bei Müttern mehrerer Kinder. Das überrascht zunächst, denn in der älteren Literatur wurde meist eine Häufung bei kinderlosen Frauen beschrieben. familienarbeit-heute.de

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