Die menschenfreundlichen Heuchler

Die Killerbiene sagt...

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sankt martin

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Die Geschichte von Sankt Martin ist schnell erzählt: er bemerkt einen frierenden, fast nackten Mann, teilt seinen Mantel und gibt dem Mann die Hälfte ab.

Warum bewerten wir dieses Verhalten als „gut“?

Weil er etwas von seinem Besitz abgegeben hat, um damit die Not von jemand anderem zu lindern.

Sankt Martin hätte auch zu einem seiner Soldaten sagen können, daß er dem Frierenden seine Kleidung überlassen solle.

Diese Handlung wäre jedoch nichts Besonderes oder Gutes gewesen, weil in ihr das persönliche Opfer fehlt.

Wo ist das Opfer von Sankt Martin, wenn er jemand anderen dazu zwingt, seine Kleidung abzugeben?

Um es in einem prägnanten Satz zu formulieren:

Wohltätigkeit auf Kosten anderer ist Heuchelei

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pegida-frankfurt

(Gute, tolerante Menschen in Deutschland erkennt man daran, daß sie einen mit Steinen bewerfen, wenn man eine andere Meinung hat)

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Schlagen wir die Brücke zur Neuzeit, zu den PEGIDAS und vor allem den…

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